4 Tipps, um in Slowenien während der Ferienzeit Staus zu umgehen

Dank eines ausgezeichneten Straßennetzes, welches das ganze Land durchzieht, kann man in Slowenien sehr gut und schnell verkehren. Wenn man von Ljubljana aus startet, kann man etwa 85 % der touristischen Attraktionen Sloweniens in unter einer Stunde und 15 Minuten erreichen. Beispielsweise braucht man etwa 45 Minuten bis zum Bleder See und 1 Stunde 15 Minuten bis zur hübschen Küstenstadt Piran. Trotzdem gibt es im Sommer an gewissen Tagen und zu gewissen Uhrzeiten Staus, die das slowenische Straßennetz lahm legen können. Diese Verstopfungen der Straßen treten immer an denselben Stellen an denselben Tagen auf. Daher ist es einfach, den Staus aus dem Wege zu gehen


Hier findet ihr 4 Tricks, um während eures Urlaubes in Slowenien Staus aus dem Weg zu gehen!


slovénie route

 

1. Vermeidet – falls möglich – an Sommerwochenenden die Autobahn, die Österreich, Slowenien und Kroatien verbindet

Eine Vielzahl von Touristen durchquert Slowenien, um nach Kroatien zu gelangen. Deutsche, Österreicher, Belgier, Dänen, Engländer, Holländer und Franzosen müssen zwangsläufig Slowenien passieren, um Kroatien zu erreichen. Infolgedessen könntet ihr zur Sommerzeit vor allem am Freitagnachmittag, am Samstag und manchmal am Sonntag auf der Autobahn Ljubljana-Villach der halben Welt begegnen. Das könnte für euch vor allem deswegen ein Problem sein, weil diese Verbindung zum Bleder See und zum Bohinjsee (auch Wocheiner See) führt. Zudem wird es an diesen Tagen auch auf der Strecke Ljubljana-Koper (die Autobahn, die zur Küstenstadt Piran und zu den Höhlen von Skocjan und Postojna führt) viel Verkehr geben. Falls ihr also die Möglichkeit habt, dann besucht diese touristischen Ziele lieber unter der Woche oder benutzt Land- und sonstige Nebenstraßen, die außerdem sehr schön sind (Und vergesst auf keinen Fall, dass eine Vignette nötig ist, um die Autobahnen ungestraft zu benutzen).

 

2. Die Staus in Ljubljana beginnen um 15:30!

In Slowenien geht die Sonne früher auf. Daher sind die Arbeitszeiten der Slowenen ein wenig versetzt im Vergleich zu denen in Deutschland und Österreich. Eine direkte Folge dessen ist, dass die Staus in Ljubljana zur Hauptverkehrszeit um 15:30 beginnen und etwa gegen 18 Uhr enden. Freitags verlassen die Slowenen ihre Arbeitsplätze im Normalfall noch früher, weswegen sich die Staus ab 14:30 entwickeln. Zu späteren Tageszeiten lässt es sich sehr angenehm fahren, da das Straßennetz der Hauptstadt Slowenien gut konzipiert wurde: die Celovška, Dunajska, Tržaška, Barjanska, Zaloška und Dolenjska sind 6 große, geradlinige Alleen von mehreren Kilometern Länge, auf denen ihr in 8 Minuten von der Peripherie der Hauptstadt in ihr Zentrum gelangen könnt. Allgemein kommt ihr daher in Ljubljana selbst zu Stoßzeiten gut voran. Hinsichtlich dessen braucht ihr euch also nicht allzu viele Sorgen zu machen.

 

3. Der Stau an der kroatisch-slowenischen Grenze

bouchon slovenie

Wie schon bei Punkt 1 erläutert, durchquert fast ganz Europa auf dem Weg nach Kroatien auch Slowenien. Daher treffen die beschriebenen Probleme am Wochenende auch auf die kroatische Grenze in Küstennähe zu, vor allem an den Grenzübergängen Sečovlje und Dragonja. Die kroatischen Zollbeamten scheren sich nicht um den Stau, den sie an Sommerwochenenden oder verlängerten Wochenenden verursachen. Es kann daher gut sein, dass man 45 Minuten im Stau steht. An der Grenze zu Italien gibt es dahingegen im Normalfall keine Probleme, da es keine Kontrollen mehr gibt. Dasselbe gilt allgemein für die Grenze zu Österreich (Aufgrund der Flüchtlingskrise kommt es seit 2015 zu verstärkten Grenzkontrollen, auf die ihr euch natürlich einstellen solltet. Informationen zu Staus und Wartezeiten findet ihr z.B. auf der slowenischen Website www.promet.si. oder viaslovenia.com sowie oeamtc.at)

 

4. Die Verbindungsstraße zwischen dem Bleder See und dem Bohinjsee

Der wunderschöne Bohinjsee liegt in einer Sackgasse. Die einzige Möglichkeit, dorthin zu gelangen, ist am Bleder See vorbei zu fahren und der schmalen Straße zu folgen, die bis zum Bohinjsee führt. An besonders heißen Wochenenden (mehr als 33 °C) können sich daher Staus auf der kleinen Verbindungsstraße entwickeln. Vor allem Slowenen sind an jenen Tagen auf der Suche nach Erfrischung und kommen in Scharen, um an den Ufern des Bohinjsees Zuflucht zu suchen. Sie werden sich mit den Touristen vermengen, und all die Autos können nun zu einem Stau anwachsen, aus dem es gar kein Entrinnen gibt, wenn der Zustrom allzu groß wird. Daher besucht den Bohinjsee an sehr heißen Tagen wenn möglich unter der Woche!

Merkt euch auf jeden Fall, dass man in Slowenien an sich sehr gut mit dem Auto voran kommt. Diese 4 Tipps können euch nun dazu gereichen, potentiellen Unannehmlichkeiten während eures Slowenien-Urlaubes aus dem Weg zu gehen. Wenn ihr also bei eurer Urlaubs- und Wochenplanung die Möglichkeit habt, die obigen Informationen zu berücksichtigen, dann macht das. Falls nicht: Versucht euer Glück!

Zusatz: Wenn ihr von Österreich kommt, dann kann es an der letzten österreichischen Autobahnstation, welche die slowenische Autobahn-Vignette verkauft, zu Staubildung kommen. Kauft diese lieber an der ersten slowenischen Station oder an den Mautstellen vor dem Karawankentunnel, den ihr benutzen müsst, um über die Autobahn von Österreich nach Slowenien zu gelangen, falls ihr über Salzburg und Villach fahrt. Wenn ihr die östlichere Strecke über Wien und Graz benutzt, sollte es im Normalfall weniger Staus geben, und Vignetten sind auch am Grenzübergang Spielfeld erhältlich.

 

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